Experten raten: Versicherungsportfolio regelmäßig checken

Der Abschluss von Versicherungen und alles, was damit zu tun hat, gehört vermutlich für viele zu den Dingen, auf die sie bestens verzichten könnten. Nicht auf den Schutz – das wissen spätestens die, die einen Schaden erleiden, der von der Versicherung gedeckt ist. Landet jedoch im Briefkasten mal wieder ein Brief irgendeiner Versicherung, befürchten wir als erstes die nächste Prämienerhöhung oder sind in jedem Fall oft überfordert mit dem Amtsdeutsch, das uns aus den Papieren entgegenstrahlt.

Bei vielen landen derartige Briefe also direkt in irgendeiner Ablageschublade, wo sie nie wieder berücksichtigt werden. Nachvollziehbar, aber gleichzeitig extrem riskant. Statt so vorzugehen, sollte man sich dem Thema stellen, dafür gibt es dann im Zweifel genau zwei Möglichkeiten:

1.  Ab sofort deutlich intensiver mit dem Thema beschäftigen, damit man es auch versteht und weiß, wie man geschützt ist

2. Alles, was mit Versicherungen zu tun hat, an einen Makler abgeben

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Wer einem Makler die Vollmacht überträgt, im eigenen Namen bestmöglich zu agieren, braucht schon eine ganze Menge Vertrauen, dann aber kann dies eine gesunde Lösung sein. Aber auch da sollte jeder selbst natürlich ab und an nochmal einen Blick drauf werfen. Ein jährliches Gespräch zum aktuellen Stand ist ratsam. Wer sich dafür entscheidet, das alles selbst zu organisieren, der sollte ebenfalls regelmäßig checken, ob der Versicherungsstatus noch sinnvoll, vollständig oder optimierbar ist. Bei den Kfz-Versicherungen beispielsweise kann es drastische Preisspannen geben, gerade dann, wenn Sie das Auto wechseln, hier lohnt es in jedem Fall, regelmäßig einen Vergleich zu starten. Dann können sich durch die familiären Umstände auch Versicherungsbedürfnisse ändern. Kommen Kinder hinzu, ziehen große Kinder aus, gibt es einen Hund oder ein Pferd, hat sich der berufliche Status geändert … – es gibt unzählige Beispiele für Ereignisse, die eine Überarbeitung nötig machen.

Vorsorge nicht vergessen

Hinzu kommen so unliebsame Themen wie Sterbeversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung und einiges mehr. Darüber spricht keiner wirklich gern, ist es dann aber zu spät, bereut jeder genau das. Nicht für jeden ist immer alles gleich richtig oder wichtig. Und dann gibt es so knifflige Differenzierungen wie Berufsunfähigkeitsversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsschutz – wer steigt da noch durch? Das betrifft auch und vor allem Selbstständige. Unsere modernen Zeiten machen es möglich, dass es direkt im Netz gute und kompetente Ratgeberportale gibt, bei denen wir uns Rat und Unterstützung holen, Vergleiche ziehen und Kosten checken können. Das sollte auch jeder unbedingt tun, bevor er einen Abschluss tätigt. Dennoch sollte man die Wichtigkeit eines umfassenden aber eben auch individuell passenden Versicherungsportfolios nicht unterschätzen und sich rechtzeitig darum kümmern, bevor der Ernstfall eintritt.

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