Rechtssichere Anwendung elektronischer Rechnung derzeit (noch) nicht möglich

Im Steuervereinfachungsgesetz 2011 war die Möglichkeit der Übermittlung elektronischer Rechnungen vorgesehen. Diese Erleichterung sollte unter anderem dem Bürokratieabbau dienen. Da das Steuervereinfachungsgesetz allerdings bisher noch nicht verabschiedet wurde, ist eine rechtssichere Anwendung der Übermittlung elektronischer Rechnungen derzeit (noch) nicht möglich.
Ursprünglich sollte die Erleichterung rückwirkend zum 1. Juli 2011 anwendbar sein.  Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, sollten Unternehmen daher die bisher hohen Anforderungen an elektronische Rechnungen (vorerst) weiterhin beachten.
Es bleibt zu hoffen, dass die rechtssichere Anwendung dieser Erleichterung demnächst möglich ist. Derzeit wird die Anrufung des Vermittlungsausschusses geprüft.

Lesen Sie hierzu auch: Wird das Steuervereinfachungsgesetz 2011 erst nach der Sommerpause verabschiedet?

Quelle: http://www.haufe.de/steuern/newsDetails?newsID=1312442245.56&chorid=00560203

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  1. Folgende weiterführende Aufsätze sind zu dem Thema erschienen:
    Raoul Kirmes, „Zum Stand der Liberalisierung von Sicherungsvorschriften für elektronische Rechnungen. Nachschau auf einen Pyrrhussieg der „Ent-Bürokraten“ erschienen in der Zeitschrift „die Steuerberatung“ (StB), Stollfuss Verlag, 7/2011, 299 bis 310.
    Volltext verfügbar bei:
    http://rechnungsaustausch.org/rechtliches/kirmes-liberalisierung-sicherungsvorschriften.htm

    Zum Thema Aufbewahrung von e-Rechnungen und zu den FAQ-des BMF zur elektronischen Rechnung, äußern sich kritisch Stefan Groß und Martin Lamm, in ihrem Aufsatz „elektronische Rechnungen- praktische Hinweise zur Neuregelung ab dem 01.07.2011, in BC- Zeitschrift für Rechnungswesen und Controlling, Heft 6/2011.

    Sehr lesenswert auch der Leitfaden des VOI, „Sicherstellung der Unveränderbarkeit bei der Aufbewahrung von elektronischen Rechnungen“ vom Juli 2011.

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