Domain – das sollten Unternehmer wissen

Die Domain ist lediglich eine Internetadresse, jedoch hat sie wesentlichen Einfluss auf den Erfolg des Internetauftritts. Um sich eine bestimmte Domain zu sichern, werden teilweise extrem hohe Beträge gezahlt. Für die Domain software.de wurden im Jahr 2010 immerhin knapp 240.000 EUR bezahlt. Da die Domain nicht abnutzbar ist, stellt sie kein abschreibungsfähiges Wirtschaftsgut dar.

Keine Minderung des Gewinns

Sowohl die Rechtsprechung als auch der Gesetzgeber nehmen an, dass die Domain sich wirtschaftlich nicht abnutzt.  Die entstandenen Aufwendungen werden folglich als Anschaffungskosten für ein nicht abnutzbares immaterielles Wirtschaftsgut aktiviert. Die Realisierung des Gewinns bzw. der Verlustes erfolgt erst dann, wenn der Betrieb aufgegeben wird oder die Domain (immaterielles Wirtschaftsgut) veräußert oder aus dem Betriebsvermögen entnommen wird.

Trennung von Domain und Homepage

Die Domain und die Homepage müssen voneinander getrennt werden.  Es handelt sich hierbei nicht um ein einheitliches Wirtschaftsgut. Die Domain kann ohne die Web-Dateien verkauft werden. Da die Domain ihre selbständige Bewertbarkeit nicht verloren hat, ist sie ein selbständiges Wirtschaftsgut.

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Quellen:

http://www.internetworld.de/Nachrichten/Technik/Domains/Die-teuersten-Domainverkaeufe-des-Jahres-2010-Software.de-kostete-238.000-Euro-52221.html

https://www.haufe.de/finance/buchfuehrung-kontierung/homepage-und-domain-was-muss-im-rechnungswesen-beachtet-werden/kosten-bei-der-anschaffung-der-homepage_186_163368.html

Der ursprüngliche Link des Haufe-Verlags existiert nicht mehr. Auf Anfrage beim Verlag wurde der Artikel im Februar 2013 überarbeitet und veröffentlicht.

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