Rezension: Bilanzskandale – Delikte und Gegenmaßnahmen

Bilanzdelikte. Ein spannendes Thema. Zur Schande meines Bundeslandes Baden-Württemberg muss ich gestehen, dass wir mit Flowtex und Hess in diesem Buch vertreten sind. Zum ersten Mal aufmerksam auf die Thematik wurde ich in der Vorlesung, als uns ein Dozent vom Fall Flowtex berichtete. Jahre später wollte ich es genauer wissen und sucht aktiv nach Literatur zum Thema.

Auf das Buch „Bilanzskandale“ wartete ich daher sehnsüchtig und freut mich, als die Neuauflage endlich erschien. In diesem Buch werden zahlreiche Beispiele von Bilanzdelikten deutscher, europäische rund amerikanischer Fälle von Bilanzfälschung vorgestellt. Die Beschreibung der Fälle zeigt, wie interessant und spannend Buchhaltung doch sein kann. Als ich vor einiger Zeit in einer Vorlesung das Interesse der Studierenden wecken wollte, erzählte ich über die Bilanzfälschung von Flowtex. Als Rückmeldung aus der Vorlesung hatte ein Studierender notiert „Bilanzfälschung ist aufwendig“. Ich schmunzelte beim Lesen des Zettels. Ja, das stimmt. Aber es lohnt sich nicht. Denn über kurz oder lang wird es aufgedeckt. Doch was lässt sich dagegen tun? Auch dazu liefert das Buch Antworten.

Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch für alle, die sich einen Überblick über Bilanzdelikte verschaffen möchten, ohne sich sehr intensiv mit einem einzelnen Fall beschäftigen zu wollen. Auch für alle, die sich davon überzeugen möchten, dass Buchhaltung und Bilanzierung interessante und wichtige Themen sind, eignet sich das Buch zur Lektüre.

Lesen Sie hierzu auch:

Bilanzfälschung: Enron, Flowtex, Parmalat und Co.

 

 

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