Rezension: Ein Prozent ist genug

ein-prozent-ist-genug_9783960061328Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen

Das Bruttoinlandsprodukt ist trotz seiner zahlreichen Mängel der Erfassung des Wohlstandes einer Volkswirtschaft immer noch „der“ Wohlstandsindikator schlechthin. Doch kann die Wirtschaft jährlich immer weiter und möglicherweise immer mehr wachsen? Wie man beispielsweise bereits an den Umweltauswirkungen in China sehen kann, gibt es Grenzen. Klimawandel etc. Nur die Klimaforscher werden offenbar nicht ernst genommen oder keiner will es hören.

Jorgen Randers und Graeme Maxton diskutieren diverse Möglichkeiten, wie das Wirtschaftswachstum nachhaltig sein kann, um den Klimawandel zu verringern und die zunehmende Ungleichheit zwischen Arm und Reich anzuhalten. Meines Erachtens lassen sich nicht alle Lösungsmöglichkeiten realisieren. Durch die kritische Betrachtung der einzelnen Optionen kann der Leser sich intensiver mit der Materie intensiver beschäftigen. Welche Dinge realisiert werden können, hängen schlussendlich von der Bevölkerung ab.

Das Buch ist auf alle Fälle lesenswert, wenn man sich mit dem Thema des geringeren Wachstums beschäftigen möchte. Es liefert dem Leser einige Denkanstäße.

 

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