Sparpläne – lukrative Anlagemöglichkeiten für Durchschnittsverdiener

In Zeiten niedrigster Tages- und Festgeldzinsen haben Kleinanleger kaum noch Möglichkeiten, ihr Geld risikoarm, aber dennoch gewinnbringend anzulegen. Viele Sparer haben bereits resigniert und lassen ihr Erspartes einfach auf dem Girokonto liegen. Für mittel- bis langfristig denkende Anleger gibt es jedoch eine Sparvariante, die auch angesichts von Niedrigzinsen noch Gewinne verspricht: Sparpläne, mit denen sich Schritt für Schritt eine solide Rücklage für die Zukunft aufbauen lässt.

Verschiedene Sparpläne für verschiedene Spartypen

Im Grunde handelt es sich bei einem Sparplan um einen Dauerauftrag zum regelmäßigen Ankauf von Wertpapieren. Die Banken und Sparkassen bieten diese Sparform bereits ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro an. So können auch Menschen mit einem eher überschaubaren Einkommen die Gelegenheit nutzen und regelmäßig einen bestimmten Betrag beiseitelegen. Hierfür gibt es zwei Varianten:

– Banksparpläne und
– Fonds- bzw. Zertifikat-Sparpläne.

Bei einem Banksparplan wird das Geld auf einem Konto angespart und fest verzinst. Verluste sind ausgeschlossen, da diese Sparpläne bis zu einer Summe von 100.000 Euro der Einlagensicherung unterliegen.

Mit einem Fonds- oder Zertifikat-Sparplan investiert der Anleger in den Kapitalmarkt. Hierbei profitiert der Sparer zwar von Kurssteigerungen bei Aktien, Rohstoffen oder Anleihen, geht aber zugleich das Risiko ein, das sein Vermögen infolge sinkender Kurse zumindest zeitweise ins Minus rutscht.

Wichtig: Vergleich von Sparplanangeboten

Welcher Sparplan sich für wen besser eignet, richtet sich zum einen nach der geplanten Anlagedauer, zum anderen aber auch nach der Risikoneigung des Sparers. Netzsieger bietet beispielsweise einen unabhängigen Sparplan-Vergleich, bei dem sich Interessierte über verschiedene Angebote informieren können.

Wer einen Sparplan abschließen möchte, sollte sich vorab über seine Anlagenziele im Klaren sein. Wie wichtig sind beispielsweise Rendite, Liquidität und Sicherheit? Weiterhin ist es wichtig, die Sparpläne hinsichtlich ihrer Verzinsung zu vergleichen. Am besten gelingt das über die Rendite. Viele Geldinstitute nennen stattdessen den Durchschnittszins oder die durchschnittliche Wertsteigerung, um das Angebot in einem besseren Licht erscheinen zu lassen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, darauf zu achten, ob der Zins variabel oder fest ist und ob der Sparplan eine bestimmte Kündigungsfrist oder eine Mindestlaufzeit hat.

Sparpläne zur Geldanlage oder als Altersvorsorge nutzen

Im Gegensatz zur Kapital- und Rentenversicherung ist der Anleger mit einem Sparplan wesentlich flexibler. Er kann die Sparrate bei Bedarf jederzeit erhöhen, reduzieren oder aussetzen. Ebenso ist es möglich, Zuzahlungen zu tätigen oder das angesparte Vermögen teilweise oder ganz aufzulösen und anderweitig zu verwenden.

Für vorsichtige Sparer eignen sich Banksparpläne am besten, da sie ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Zwar ist die Rendite auf den ersten Blick etwas mager, dafür profitieren die Anleger häufig von geringen Abschlusskosten und Provisionen.

Wer ein besonders flexibles Instrument für die Altersvorsorge sucht, ist in der Regel mit einem Fondssparplan besser bedient. Dieser ist allerdings meist teurer, da für den Erwerb der Fondsanteile ein Ausgabeaufschlag anfällt. Wer die höheren Kosten umgehen möchte, sollte sich bei den Direktbanken oder in sogenannte Fondsshops im Internet umschauen.

 

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