Rezension: Soll und Haben – Die doppelte Buchführung und die Entstehung des modernen Kapitalismus

414hEoZQUIL._SX303_BO1,204,203,200_Auf das Interesse, der Entstehung der Buchhaltung kam ich durch Fragen meiner Studierenden in der Vorlesung Finanzbuchhaltung. Die Erstsemester wollten unter anderem wissen, wieso es „Soll an Haben“ heißt. Bei der einen oder anderen Frage musste ich recherchieren. Meistens beschäftigt man sich lediglich mit Buchungssätzen, der Aufstellung der Bilanz und GuV. Wer sich aber auch mit der Frage beschäftigen möchte, woher die doppelte Buchführung stammt und wie sie entstanden ist, wird in diesem Buch fündig.

Der Italiener Luca Pacioli gilt als Vater der doppelten Buchführung, wie der Leser im Buch ausführlich nachlesen kann. Auch die Entstehung der Buchhaltung in früheren Zeiten wird ausführlich beschrieben. Doch die Autorin berichtet nicht nur aus der Vergangenheit, sondern auch aus der neueren Zeit. So wird auch das Thema Bilanzfälschung und die Problematik der Buchführung beschrieben. Nicht nur für Buchhalter und Wirtschaftsprüfer dürfte die Geschichte der Entstehung ihrer Berufsstände interessant sein.

Fazit: Ein gelungenes Werk. Lesenswert für alle, die sich nicht nur für die Buchungssätze, sondern auch deren Geschichte interessieren.

 

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