Rezension: Bilanz einer Lüge

63301_Bilanz einer Lüge.inddMit diesem Krimi werden alle angesprochen, die sich nicht nur gerne mit Steuer- und Bilanzthemen auseinandersetzen, sondern auch sehr gerne Kriminalromane lesen. Der Autor Gerd Jürgen Merz, der unter dem Pseudonym Christopher Stahl schreibt, hat inzwischen bereits mehrere sog. Steuerberaterkrimis geschrieben. Den Schauplatz in der rheinhessischen Schweiz haben sie alle gemeinsam.
In „Bilanz einer Lüge“ kämpft der Unternehmer Gerd Arnold mit einer anonymen Anzeige wegen Steuerhinterziehung. Da viele treue Kunden zu seinem größten Konkurrenten wechseln, vermutet Arnold, dass sein Konkurrent Dieter Dobler hinter der Sache steckt. Als in dem Verwirrspiel ein Mord passiert, überschlagen sich die Ereignisse.
Das Besondere an den Beschreibungen ist, dass die örtlichen Gegebenheiten meistens der Realität entsprechen. Daher ist der Krimi für alle, die aus Rheinhessen stammen oder dort leben, sicherlich eine regionale Lektüre. Die Beschreibungen sind manchmal etwas gewöhnungsbedürftig. Dies dürfte daran liegen, dass der Schreibstil von so manch bekanntem Krimi abweicht.

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