Größere Entscheidungsfreiheit für privatwirtschaftliche Unternehmen

Nach den Vorstellungen von FASB und PCC (Privat Company Council) werden privatwirtschaftliche Unternehmen zukünftig frei entscheiden können, ob sie die vorgeschlagenen Ausnahmen und Erleichterungen der „großen“ US-GAAP übernehmen wollen oder nicht.

Das PCC wurde 2012 gegründet, um Vorschläge für Modifikationen der bestehenden US-GAAP für privatwirtschaftliche Unternehmen zu erarbeiten. Diese müssen dann vom FASB verabschiedet werden.

Ursprünglich hatte das FASB einen „Alles-oder-Nichts“ – Ansatz verfolgt, also die Anwendung  jeder oder keiner Änderung gefordert. Dieser Ansatz stieß jedoch auf erheblichen Widerstand, so dass nunmehr den Unternehmen ein Wahlrecht entsprechend ihrer individuellen Finanzberichterstattung eingeräumt werden soll.

Für die Unternehmen ist dieses Wahlrecht sicherlich hilfreich – der externe Nutzer der entsprechenden Jahresabschlüsse muss sich aber auf eine erheblich größere Vielfalt einstellen.

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