Steuerhinterziehung und sonstige Steuerstrafverfahren

Warum es sich lohnt, einen Steuerberater bzw. Rechtsanwalt zu beauftragen

Spätestens wenn die Steuerfahndung vor der Tür steht, bereuen viele Steuerpflichtige, Steuern hinterzogen zu haben. Dann ist es jedoch oft zu spät, um sich jahrelangen Ärger mit der Steuerfahndung zu ersparen. Einige Steuerpflichtige geraten auch unbewusst in den Verdacht, wenn sie beispielsweise Geld auf eine bisher nicht beim deutschen Finanzamt gemeldeten Schweizer Konto erben.
Um straffrei davon zu kommen, gibt es die Möglichkeit der Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung. Damit dies korrekt durchgeführt wird, sollte auch hierzu ein Steuerberater beauftragt werden, der die Angelegenheit für seinen Mandanten klärt.
Häufig wird unterschätzt, welche Kosten bei Entdeckung von Steuerhinterziehung auf den (verdächtigten) Steuerhinterzieher zu kommen. Dies ist insbesondere dann sehr ärgerlich, wenn der Verdächtige sich als unschuldig erachtet und unbewusst bzw. unwissentlich in die Sache hereingezogen wurde. Er kann sich dann zwar evtl. entstandenen Schaden (beispielsweise durch fehlerhafte Beratung) wieder durch Klage zurückholen. Jedoch müssen sehr hohe Beträge, die sich häufig im fünfstelligen Bereich bewegen, an Beratungshonoraren bezahlt werden.
Der psychische Druck der Verdächtigen ist nicht zu unterschätzen. Die Fragen der Steuerfahndung sind teilweise sehr persönlich und es gab in der Praxis schon Fälle, in denen die Verdächtigen aufgrund dieser sehr unangenehmen Situation – häufig über mehrere Jahre hinweg – ärztlichen Rat gesucht haben.
Zur Vermeidung jeglicher Unannehmlichkeiten ist es ratsam, rechtzeitig Rat einzuholen.

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