Steuerberater: Neue Wege für die Mandantensuche

Die Möglichkeiten, die das Internet der Geschäftswelt für ihre Werbebotschaften bietet, sind auch für Steuerberater äußerst interessant. Die Suche nach Mandanten bekommt durch Blogs, Social Media und vor allem Multimedia-Anwendungen Aufwind. Gerade Audio-Interviews und -Beiträge sind eine effektive Methode, mit einer Mischung aus Information, Service und sogar Unterhaltung die Gunst eines potentiellen Mandanten zu erobern. „Ich selbst habe bereits einige Mandate gewonnen, an die ich ohne die virtuelle Plattform wohl nicht gekommen wäre“, sagte Steuerberater Kai Ingo Ziegler aus Leimen dem DATEV-Magazin. In dem folgenden Beitrag wollen wir einige Möglichkeiten aufzeigen, die der Moderator und Chef einer Werbeagentur, Sebastian Hautli, anbietet.

Wie erreicht man Kunden? Diese schwierige Frage, die sich Unternehmen täglich stellen, ist für Steuerberater noch schwieriger zu beantworten. Denn im Gegensatz zu Autos, Reisen und Wellness handelt es sich beim Thema Steuern um eine komplexe Materie. Sich von der Konkurrenz abzuheben ist schwierig. Warum nicht einmal etwas Neues wagen?

In unserer modernen Welt, in der täglich tausende Werbebotschaften – über hunderte Kanäle verschickt – auf uns einprasseln, ist die Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal wichtig. Anzeigen in Zeitungen und Magazin zu schalten, kann unter Umständen wirksam sein, man ist aber einer von vielen und steht oft unmittelbar neben der Konkurrenz. Abgesehen davon sind Anzeigen sehr kostspielig.

Mit einem Audio-Podcast ist das anders. Die meisten Menschen tragen heutzutage einen iPod, MP3-Player oder Laptop mit sich, mit dem sie zum Beispiel Musik hören. Vor allem (Zug)Reisen und der tägliche Weg zur Arbeit und wieder nach Hause bilden ein Zeitfenster, das für Werbung häufig noch nicht genutzt wird. Ein regelmäßig erscheinender Audio-Beitrag über Steuerthemen, die Ihre Mandanten interessieren, könnte das ändern. Denn „Medienpräsenz schafft Vertrauen“, wie der Haufe-Verlag kürzlich getitelt hat. Die auf diese Weise betriebene Steuer-PR wird als „äußerst effektive Methode, die die Bekanntheit nachhaltig steigert und gleichzeitig Vertrauen bei – potentiellen – Mandenten aufbaut“ bezeichnet. Über einen RSS-Feed, die von vielen Internetnutzern benutzt wird, können die Audio-Beiträge abonniert werden. Damit wird man automatisch über aktuelle Beiträge informiert. Gehört werden die im MP3-Format abgespeicherten Dateien am Computer oder eben unterwegs über Smartphone, iPod oder MP3-Player. Die passive Informationsvermittlung ist dabei ein großer Pluspunkt. Auch im ICE-Sitz versunken und mit geschlossenen Augen sind die Hörer damit noch empfänglich für die Nachrichten des Steuerberaters.

Der ausgebildete Journalist und Moderator Sebastian Hautli hat sich auf diese Schiene spezialisiert. „Mit einem regelmäßig erscheinenden Audio-Podcast, ob als Gespräch aufbereitet oder als Kommentar, hat der Steuerberater die Chance, sich als Experte auf seinem Gebiet zu profilieren. Das schafft Vertrauen. Unsere Erfahrung zeigt, dass solche Maßnahmen zwar zu keinem Soforteffekt führen, die Wirkung jedoch nachhaltig ist“, sagt Hautli, der in Freiburg als Geschäftsführer einer Werbeagentur viele Kunden auf diesem Gebiet betreut.

Dirk Weichelt ist Steuerberater in Schwerte und begeistert von den Möglichkeiten des Web 2.0. „Man kann auf aktuelle Informationen und Urteile eingehen. Durch diese Online-Kommunikation kann man nun Mandanten betreuen, die nicht im Einzugsgebiet der Kanzlei liegen“, sagte Weichelt dem DATEV-Magazin.

Ein Audio-Podcast ist am wirkungsvollsten, wenn er in eine ausgereifte Social-Media-Strategie eingebettet wird. Facebook, Twitter und Xing bieten hierfür eine ideale Plattform. Und noch einen Vorteil hat ein Podcast: Im Vergleich zu großflächigen Anzeigen ist diese Form der Mandantenakquise meist deutlich günstiger.

Der direkte Kontakt zu Sebastian Hautli:
07665 – 94 79 416 oder 0174 17 32 199
E-Mail: hautli@hc-kommunikation.de
www.hc-kommunikation.de

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